Long time no see…

Da bin ich wieder!

Die Welt hat mich wieder. Naja, zumindest etwas mehr als im letzten Jahr. Da bin ich nämlich unter die Höhlenforscher gegangen und habe mir die berühmte Praktikums-Höhle in Berlin und Diplomarbeits-Höhle in Brühl angeschaut. Sehr interessant, die in Brühl hat mir aber nicht so gefallen, zu viele Fachbücher…

Studieren ist zeitaufwändig und anstrengend, hat das schon mal jemand gesagt? Ich glaube, das wird unterschätzt, Studenten haben ja so einen Ruf…

Jetzt bin ich aus der Höhle herausgekrochen, richte mir die Brille, klopfe mir den Dreck von der Hose und blinzel erstaunt ins Sonnenlicht. Ist denn schon Sommer??

Ohja, das ist es! Und das heißt: endlich Urlaub! Nein, keine Semesterferien mit drei Monaten lang nichts tun. Nur Urlaub, bin ja Beamtin, zwei Wochen lang. Eigentlich nur eine, weil die andere fürs Lernen verplant ist. Aber das ist egal, besser als nichts!

Es geht ins Elsass mit unserem VW Bulli. Den haben Marcel und ich von meinen Eltern Anfang des Jahres übernommen. Zwei Reisen haben wir schon damit gemacht, eine zum jährlichen Osterurlaub nach Amrum (siehe unten, diesmal mit Schnee!) und einen Wochenendtrip ins Ahrtal vor ein paar Wochen. Der Bulli ist ein Traum verglichen mit dem Zelt, mit dem wir sonst immer in den Urlaub gefahren sind. Wir müssen aber noch ein bisschen üben, so ganz reibungslos klappt das wohnen darin noch nicht und viele Sachen haben auch noch nicht ihren endgültigen Platz gefunden. Das kommt mit der Zeit, habe ich mir von geübten Bullifahrern sagen lassen. Bis dahin werfen wir einfach alles, was wir gerade nicht brauchen, hinter die Sitzbank…

Und was habt ihr so für den Sommer geplant?

Reise: New York, concrete jungle where dreams are made,…

Im Februar war es endlich soweit, der lang ersehnte Urlaub in New York und Boston stand an!

Für insgesamt acht Nächte sind der Freund und ich rübergeflogen in ein Land für das wir beide eine tief verwurzelte Zuneigung und Begeisterung empfinden. Unsere erste gemeinsame USA Reise sollte uns nach New York führen. Die Stadt, die niemals schläft, das Tor zur Welt, Finanzhochburg und Modezentrum, ein „Melting Pot“ auf engstem Raum, was man nicht so alles hört…

Wir hatten uns ein kleines Hotel an der Upper West Side gebucht und sind gleich am ersten Abend zum Times Square gefahren. Wahnsinnig surreal, in tiefster Nacht ist es so hell, dass man bequem ein Buch lesen könnte. Und so viele Menschen unterwegs. Hauptsächlich Touristen und solche, die in Verkleidungen als Superman oder Sesamstraßen-Bewohner gegen eine kleine Spende für Fotos posieren. (Ich hab Elmo gesehen!!)

Die nächsten Tage haben wir mit jede Menge Sightseeing und gutem Essen gefüllt. Den besten New York Cheesecake ever gibt es hier: Two Little Red Hens (früh da sein, sonst ist der Kuchen ausverkauft!).

Ellis Island, Central Park, Museum of Natural History, MoMa, 5th Avenue, Ground Zero, Grand Central Terminal, Empire State Building, Wall Street und Brooklyn Bridge waren alles Orte auf unserer Liste. Besonders gut gefallen hat es uns in Littly Italy, vielleicht auch wegen der leckeren Pizza bei Lombardi’s

Jetzt aber ein paar Fotos!

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Reise: Moskau, Moskau…

Im Januar war ich auf einem mächtig kurzen Kurztrip übers Wochenende bei meinen Eltern in Moskau. Die beiden sind beruflich für ein paar Jahre dort verwurzelt und so kann ich ab und zu mal etwas kosmopolitisch sein und gen Osten jetten.

Ich habe mich auf einen Spaziergang zum Kreml begeben und den russichen Winter bestaunt.  Es war kalt und eisig, die Moskwa war mit dickem Eis zugefroren und die Russen liefen in ihren Pelzmänteln umher. Es hat mich verwundert, dass viele keine Mütze auf hatten. Wo unsereins bibbernd die Mütze möglichst tief ins Gesicht zieht und noch die Kapuze oben drüber, da lief der Russe gänzlich ohne Kopfbedeckung umher. Wie ich später gelernt habe sind die Russen da bei -12 ° Celsius nicht empfindlich. Für deren Verhältnisse ist das noch warm. Nun ja…

Hier ein paar Schnappschüsse vom Kreml und Roten Platz, beides übrigens Weltkulturerbe seit 1990:

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Rezept: Chocolate Mascarpone Brownies

Brownies sind kleine Kuchen, die man so im Vorbeigehen schnell mal in den Mund stecken kann, ohne den ganzen Boden vollzukrümeln und sich damit zu verraten… kein Wunder, dass ich die Dinger so gerne mag!

Für mich muss ein Brownie vor allem  schokoladig schmecken (liegt irgendwie in der Natur der Sache, ich weiß). Er muss leicht süß sein, saftig und weich und gleichzeitig fest sein und wenn dann noch eine tolle Creme oder Ähnliches oben drauf ist, pure heaven!

Als ich bei Bake or Break die Chocolate Mascarpone Brownies gesehen habe, wusste ich, dass ich das Rezept unbedingt ausprobieren muss.


Das Ergebnis ist herrlich cremig und schokoladig!

Allerdings ein bisschen krümelig, so dass meine Idee vom unentdeckten Brownies futtern wohl nicht mehr so ganz funktioniert…

Egal, diese Küchlein kann man auch ganz offen essen, denn sie sind einfach zu lecker um sie liegen zu lassen.

Ich werde aber zukünftig ein bisschen mit der Schokoladensorte herumprobieren, vielleicht ein bisschen Milchschokolade hinein mischen um etwas mehr Süße herauszukitzeln weil sie recht herb-schokoladig schmecken und das ja nicht Jedermanns Sache ist.

Hier nun das Rezept:

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Naja… Black Bottom Brownies

Ja, es geht auch mal daneben. Das Backen. Und in diesem Fall habe ich wirklich keine Ahnung, warum. Vielleicht hätte mich die große Anzahl von Eiern stutzig machen sollen. 12 Stück ?!?

Black Bottom Brownies sollen aus einer Schicht Brownies und einer Schicht Käsekuchen bestehen. Hört sich ganz gut an, nicht? In meinem Fall ist es eine Masse aus Schokolade und Frischkäse geworden. Obwohl ich die Backzeit ordentlich ausgereizt habe, ist der Black Bottom Brownie matschig und klebrig geworden. Und es hat noch nicht mal geschmeckt. Einen Bissen und man hat genug.

Nach dem Foto habe ich das ganze Blech Brownies weggeschmissen, leider keine Freude.

Man sieht ein Rezept, kauft die ganzen Zutaten, werkelt in der Küche und muss sich dann eingestehen, dass das wohl nichts geworden ist. Enttäuschend, und für mich auch nicht das erste Mal.

Ich denke da an eine Episode mit einer Schwarzwälder Kirschtorte. Ambitioniert und völlig daneben gegangen…

Aber dazu ein anderes Mal.

Jetzt suche ich mir erstmal ein neues Brownie Rezept. 🙂

Euch wünsche ich einen erfolgreicheren Tag und falls sich trotzdem jemand an dem Rezept versuchen möchte, einfach Bescheid geben!

 

Rezept: Chocolate Crackle Cookies


Tadaa! Da ist er, mein Blog, frisch aus dem Ei geschlüpft.

Ab heute präsentiert er euch die Ergebnisse meiner vielen wechselnden Interessen,  zu denen ich angenehmes (manchmal auch unangenehmes) Halbwissen erlangt habe…

Ich habe schon immer eine Vorliebe für süßes Gebäck und leckere Desserts gehabt. Seit ich denken kann wurde bei uns zu Hause viel gebacken und natürlich war das Highlight des Jahres die klassische Weihnachtsbäckerei.

Selbst gebacken habe ich gerne, wenn sich ab und zu mal die Gelegenheit ergab.  Mit der Zeit hat sich das Backen aber zu einer Beschäftigung entwickelt, die mir Entspannung und Abwechslung vom Alltag bietet und deswegen auch umso wichtiger geworden ist.

Nichts ist schöner als ein Backblech aus dem Backofen zu ziehen, den ersten Cookie mit Neugier und auch ein bisschen Angst in den Mund zu stecken und die warme, schokoladige, süße Überraschung zu erleben:

Ja, sie sind perfekt!

Während meiner Zeit in Amerika habe ich eine besondere Liebe für amerikanisches Gebäck entwickelt und beginne deshalb diesen Blog mit einem Rezept von Martha Stewart:  Chocolate Crackle Cookies

Vorher noch ein paar Hinweise:

Bei amerikanischen Rezepten verwende ich meistens meine Messbecher (Cups) und -löffel aus dem letzten USA Urlaub. Da aber nicht jeder so etwas zu Hause hat und manche Größen sowieso irgendwie unklar sind, werde ich sowohl die amerikanischen als auch die deutschen (selbst abgemessenen) Maßangaben aufschreiben.

Dieses Rezept verlangt nach dem amerikanischen „baking powder“.  Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, was das deutsche Äquivalent dazu ist, denn unser Backpulver hat nicht die gleiche Zusammensetzung. Zur Zeit benutze ich deswegen mein importiertes „baking powder“, ich suche aber weiter… man kann das aber auch problemlos bei ein paar deutschen Versandhändlern bestellen. Oder es einfach auf einen Versuch mit unserem Backpulver ankommen lassen.

Statt dem amerikanischen „pure vanilla extract“ verwende ich Dr. Oetker Finesse Natürliches Bourbon-Vanille Aroma, das kommt dem schon recht nahe.

Und schließlich verwenden viele Rezepte „light-brown sugar“, das ist ein fein gemahlener brauner, etwas feuchter Zucker mit einem gewissen Melasse-Anteil. Unser Supermarkt hat einige USA-Produkte im Angebot, darunter auch den „light-brown sugar“. Alternativ habe ich auch schon gewöhnlichen braunen Zucker im Mörser fein gemahlen, das schmeckt auch.

So, jetzt geht’s aber los mit dem Rezept:

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